Wasserstoff ist stark im Kommen
Mit der Abkehr von fossilen Brennstoffen wird Wasserstoff als Energiequelle mehr und mehr attraktiv.
Redaktion
Noch ist Wasserstoff etwas zu teuer. Um das zu ändern, daran arbeitet Professor Simon Thiele vom 2013 gegründeten Institut für Energie- und Klimaforschung – Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für erneuerbare Energien (IEK-11 / HI ERN). Damit soll der billigere Verbrennungsmotor verdrängt werden. Die Verfahren zur Wasserstoffgewinnung, zum Beispiel durch die Wasserelektrolyse, verbrauchen nach wie vor zu viel Energie. Für die notwendigen Technologien wie Brennstoffzellen, Elektrolysezellen oder Wasserstoffspeicher muss die Massenproduktion erst noch entwickelt werden. Um Wasserstoff herzustellen, brauch es große Mengen an Strom.
Sonnenenergie die Lösung
Durch den vermehren Einsatz von Solarenergie, die deutlich billiger und vor allem nachhaltiger Strom herstellen kann, kann auch kosteneffizienter Wasserstoff produziert werden. „Neue Dinge brauchen Platz, um sich zu entwickeln. Aber keine Firma kann es sich leisten, riesige Forschungsabteilungen einzurichten”, erklärt Thiele, „Dafür braucht man die öffentliche und freie Forschung.” Und genau da kommt das Forschungszentrum ins Spiel. Dieses Zentrum ist nah an der Industrie und kann so aktiv an Nachhaltigkeit arbeiten.
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